14.12.2017

Konzert 11

Konzert 11 - Hors d’oeuvre

 

Mit Hors d’œuvre (franz.[ohr döhwr], „außerhalb des Werkes“) bezeichnet man in der klassischen französischen Küche eine Art Vorspeise.Es sind in der Regel sehr kleine Portionen, sie können kalt oder warm serviert werden.

Heutige Praxis ist es, Hors d’œuvre vor dem Beginn einer Mahlzeit zu servieren. Der Zweck eines Hors d’œuvre ist es dann, den Appetit anzuregen oder die Wartezeit bis zum Beginn des eigentlichen Essens zu überbrücken. Es kann sowohl am Tisch als auch den stehenden Gästen serviert werden. Meist besteht es aus einem Canapé   oder einem ähnlichenAppetithäppchen. Grundsätzlich stehen sie außerhalb des eigentlichen Menüs - ihre Zusammensetzung beeinflusst die Struktur des Menüs nicht.

Synonyme für Hors d’œuvre sind: Antipasto, Appetithäppchen, Appetizer, Amuse-Gueule. In der klassischen Küche wird die Bezeichnung aber auch für die Vorspeise per se gebraucht. Hors d'œuvre froid bezeichnet dann die kalten Vorspeisen, Hors d'œuvre chaud dagegen die warmen Vorspeisen.

 

Soweit Wikipedia. Wir möchten mit unseren musikalischen Hors d’œuvre ebenfalls den Appetit anregen -  denn wir haben ja noch 4 weitere Konzerte in unserem Menü. Wir haben appetitanregende, kleine Portionen zusammengestellt - dafür aber umso virtuoser. 

 

Gleich zu Beginn haben wir zwei Bravourstücke, erst hören wir das Violoncello und das Klavier gemeinsam brillieren, und dann erleben wir die Violine fast eleganter und virtuoser als eine Nachtigall singen. 

Arthur Lourié, einem zwar bedeutenden, aber heutzutage kaum bekannten russischem Komponisten, verdanken wir ein erfrischendes, amüsantes Duo für Violine und Viola. Lourié war 1922 gezwungen aus Russland zu fliehend und ließ sich 1924 in Paris nieder. 

Als kleinen Ruhepol zwischen sämtlichen Virtuositäten hören wir ein zauberhaftes, in Paris entstandenes Capriccio von Wolfgang Amadeus Mozart.

Und dann geht es gleich schon hochvirtuos mit einem echten Klassiker weiter, bei Paganinis Caprice Nr.11 fällt es nicht schwer zu glauben, dass ganz Europa von seinen Künsten hingerissen war. An Virtuosität kaum zu überbieten - vielleicht allerhöchstens von der krönenden Moses-Fantasie.

Konzert 11

Freitag, 28. April 2017, 19 Uhr

Schlossaula der Universität Osnabrück     

Kooperationspartner: Universität Osnabrück, Institut für Musikwissenschaft und Musikpädagogik

 

Frédéric Chopin (1810-1849)

Polonaise brillante C-Dur op.3 für Cello und Klavier

 

David Cohen, Violoncello 

Nino Gvetadze, Klavier

 

Pablo de Sarasate (1844-1908)

Le Chant du Rossignol

Für Violine und Klavier

 

Daniel Rowland, Violine 

Nino Gvetadze, Klavier

 

Arthur Lourié (1892-1966)

 

Duo für Violine und Viola   

1/4= 104

1/4=104, pizzicato sempre

1/4=76, con sordino

1/4=176

 

Sergey  Malov, Violine

Vladimir Mendelssohn, Viola

 

 

Wolfgang Amadeus Mozart (1756-1791)

Capriccio C-Dur KV 395

 

Carsten Schmidt, Cembalo

 

Niccolò Paganini (1782-1840)

 

Caprice Nr. 11

Sergey  Malov, Violine    

 

Moses Phantasie

 

Sergey  Malov, Violine    

Julia Okruashvili, Klavier